Mein lieber Tilli, Du würdest jetzt mir abraten, mich hier hineinzuschreiben. Du würdest so viel hier hineinschreiben, um endlich Deinen Sohn wieder in Deinen Armen halten zu dürfen. Du würdest Dir alle Schuld zu weisen, um Konsatntin endlich umarmen zu können. Das war Dir bis zu Deinem Freitod nicht vergönnt.Ich konnte Dir Deine Todesängste wieder abgeholt und weggesperrt zu werden, hier in Heidekaten nicht mehr nehmen. Ich trage Deine Verzeiflung, Deine Ohnmacht, Deine Traurigkeit und Ängste noch in mir. Ich hatte so viel Hoffnung als ich mich von Dir auf dem Bahnhof verabschiedet habe. Du hattest Dir ein WGZimmer gemietet, und lerntest Katha kennen, und Deine Nachrichten füllten sich mit Liebe und Zuversicht. Du machtest Pläne, bekamst von der Architektenkammer die Zustimmung, dass Deine Handlungsweise völlig richtig gewesen ist. Liebster Tilli, so viel würde ich hier noch hineinschreiben, so viel Unfassbare Ereignisse musstest Du sieben Monate bis zu Deinem Freitod ertragen. Unaushaltbar! Ewiglich Deine Ma